Volker Dützer

Freier Fall

Taschenbuch: 400 Seiten

Verlag: KBV

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3954413829

 

 

 

Rasante Hatz durch den Westerwald

 

Vergessen Sie Regenwetter, Hausarbeit, schlechte Laune, Langeweile, vergessen Sie alles! Stellen Sie die Klingel ab, legen Sie sich ausreichend Proviant neben Ihren Leseplatz – und auf geht’s! Wenn Sie dieses Buch erst in die Hand genommen haben, hören Sie nicht mehr auf zu lesen, garantiert!

 

Zwei Handlungsstränge, doppelte Spannung: Da ist der Polizist Ben Funke, der am Morgen neben einer Frauenleiche aufwacht – ohne jegliche Erinnerung, was geschehen sein könnte. Er muss sich völlig allein auf die Suche nach dem Täter machen, da für seinen unliebsamen Chef feststeht, dass nur Funke selbst der Mörder sein kann. Und da ist die Profilerin Helen Stein, die der Spur eines Serientäters unter Einsatz ihres Lebens folgt und trotz aller Sicherungsvorkehrungen in dessen Fänge gerät.

 

Beide, Ben und Helen, sind durch frühere Erlebnisse angeschlagen, was in dem 2016 erschienenen Buch „Der Schacht“ erzählt wird. Man muss dieses Buch nicht gelesen haben, um „Freier Fall“ verstehen zu können. Aber es zu kennen, hat einen großen Vorteil: Man hat nämlich in der Vorgeschichte eine große Sympathie für die beiden Protagonisten aufgebaut und leidet in diesem neuen Buch entsprechend intensiver mit ihnen, denn Ben und Helen wird wirklich äußerst übel mitgespielt, psychisch und physisch!

 

Das Buch ist eine rasante Fahrt bzw. Jagd quer durch den Westerwald. Scheinbar aussichtslose Situationen werden überraschend aufgelöst, um in wieder neue Todesgefahren zu führen. Spuren tauchen auf, führen in die Irre und bergen dennoch ein Körnchen Wahrheit.  Man liest atemlos Seite um Seite und legt, am Ende angelangt, das Buch völlig erschöpft zur Seite, froh und dankbar, alles Geschehen lesend überlebt zu haben.

 

Danke, lieber Volker Dützer, für den großartig geschriebenen Thriller!