Vorpremiere Lisa Fitz April 2018

 

 

 

AUSVERKAUFT

 

 

Politisch, geistreich, böse, übervoll an Pointen.

Empfehlenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lust auf Kino?

Das Leuchten der Erinnerung

 

 

 

Regisseur: Paolo Virzi

mit: Donald Sutherland, Helen Mirren, Janel Moloney, Kirsty Mitchell und Joshua Mikel

Unsere Meinung:

Dieser Film hat uns sehr gefallen! Mit viel Humor wird ein ernstes Thema in eine Art Roadmovie verpackt. Die brillanten Darsteller bringen die ganze Bandbreite von Gefühlen so intensiv auf die Leinwand, dass die Geschichte noch lange nachwirkt.

 

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Madame

 

 

 

Regisseur: Amanda Sthers

 

mit:

Harvey Keitel, Toni Colette, Rossy de Palma,Tom Hughes, Michaell Smiley

 

 

Unsere Meinung:

 

Gesellschaftskritik, französisch humorvoll mit leichter Hand umgesetzt.

 

 

 

 

 

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Zwischen zwei Leben

 

  • Originaltitel:
    The Mountain Between Us
  • Regie:
  • Hany Abu-Assad

   mit Kate Winslet, Idris Elba, Beau Bridges

 

 

 

Unsere Meinung:

 

 

Unterhaltsames Märchen mit einem Sammelsurium von unglaubwürdigen Details. Wer es mit der Realität nicht so genau nimmt und sich darüber freut, dass Kate Winslet auch halbtot noch perfekt geschminkt ist, hat Spaß an diesem Film.

 

 

 

 

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"Mord im Orient-Express"

 

 

Ab November 2017 läuft die Neuverfilmung von "Mord im Orientexpress"

 

Regisseur Kenneth Branagh verfilmt mit "Mord im Orient Express" den gleichnamigen Kriminalroman von Agatha Christie von 1934 mit neuer prominenter Besetzung. So spielen in den Hauptrollen Penélope Cruz, Willem Dafoe, Judi Dench, Johnny Depp, Josh Gad, Derek Jacobi, Leslie Odom Jr., Michelle Pfeiffer und Daisy Ridley mit. Die Rolle des Hercule Poirot wird vom Regisseur Kenneth Branagh selbst gespielt.

 

 

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Wer Lust hat, einen Vergleich zu erhalten, sollte nicht versäumen, auch die gleichnamige Verfilmung von 1974  mit Albert Finney, Ingrid Bergman, Jacqueline Bisset, Sean Connery, Anthony Perkins und Vanessa Redgrave anzusehen.

Ganz ehrlich, uns gefällt die Version von 1974 viel besser!

Literatur

Zenta Maurina

             Zitate: Zenta Maurina (1897-1978):
  • Jede Blume welkt einmal, sollen wir sie deswegen weniger bewundern.

  • Bücher sind Werkzeuge zur Selbstfindung und jeder benötigt andere.

 

  • Das Lebenskreuz wird uns auferlegt, doch die Blume der Freude müssen wir pflanzen und pflegen.

 


                                                        

 

Zenta Maurina

 

Porträts russischer Schriftsteller

 

 

 

Leider vergriffen

 

 

 

„Wer den russischen Menschen begreifen will, wird ohne die Kenntnis dieses Buches nicht mehr auskommen können.“ (aus dem Klappentext)

 

Zenta Maurina (1897 – 1978) war eine überragende Kennerin der russischen Literatur. In Riga geboren wuchs sie zweisprachig auf und konnte die russischen Dichter in Originalsprache lesen. Sie promovierte als erste Frau summa cum laude an der Universität Riga in der Philosophisch-philologischen Fakultät, trotz der erschwerenden Tatsache, seit dem 5. Lebensjahr nach Erkrankung an Kinderlähmung lebenslang an den Rollstuhl gefesselt zu sein. Ich lernte ihre Bücher bereits im Alter von 15 Jahren kennen, durfte ihr auch mehrfach persönlich begegnen. Für mich persönlich sind ihre Bücher allesamt unausschöpfbare Quellen von Wissen einerseits und tiefer Menschlichkeit andererseits. Leider sind nahezu alle ihre Werke vergriffen. Umso mehr hüte ich den Schatz der in meinem Besitz befindlichen 24 Titel, die mich seit mehr als 50 Jahren durch viele Umzüge und Ortswechsel hinweg stets verlässlich begleiteten.

 

Der vorliegende Band, eine Sammlung von Porträts sehr persönlich ausgewählter russischer Literaten, ist in seinen politischen und zeitgeschichtlichen Anspielungen aus seiner Entstehungszeit (das Buch erschien 1968) heraus zu verstehen. Dennoch enthalten die Abhandlungen so viel Grundsätzliches, Zeitloses, von tiefstem Verständnis für die in Literatur gefasste russische Seele, dass die Lektüre für alle, die mit ernsthaftem Interesse in das Thema eintauchen wollen, von großem Wert sein dürfte.

 

Begonnen wird mit Michail Wassiljewitsch Lomonossow (1711 – 1765), dem „Begründer der russischen Literatur“, wie Zenta Maurina ihn nennt. Sehr viel ausführlicher befasst sie sich im Anschluss daran mit Anton Tschechow (1860 – 1904), wendet sich dann Anna Andrejewna Achmatowa (1889 – 1966) zu, die sie die „Sappho des 20. Jahrhunderts“ nennt, um mit Andrej Sinjawskij (1925 – 1997), Alexander Solschenizyn (1918 – 2008) und Valerij Tarsis (1906 – 1983) zu enden. Jedes Porträt für sich öffnet eine umfassende Weltsicht weiter und tiefer, als ich sie je sonst gelesen habe und jeglichen üblichen biographischen Rahmen sprengt. Jede Seite regt an, weiter zu forschen, mehr zu entdecken. Jedes Zitat, jeder erwähnte Zeitgenosse der vorgestellten Persönlichkeiten führt den Leser auf neue Wege, zu neuen Sichtweisen sowohl auf die russische Literatur als auch auf den Menschen jenseits aller Ländergrenzen.

 

Das Grab Zenta Maurinas befindet sich auf dem Bad Krozinger Friedhof, ein Wegweiser befindet sich an der Grabreihe in der sich das Grab befindet.

Im Stadtmuseum von Bad Krozingen ist ein Raum ihrem Arbeitszimmer nachempfunden. Durch persönliche Exponate, Bücher und einer Hörstation kann man sich einen Eindruck von ihrem Leben und Werk verschaffen.

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